• April 14, 2024

FINN erhält 109 Millionen Dollar für den Ausbau des von Max-Josef Meier mitbegründeten Auto-Abonnementdienstes

2019 gründeten Maximilian Wühr, Nikolai Schröder, Andreas Stryz, Max Beyer, Hans-Peter Ringer und Max-Josef Meier FINN, ein Startup, das monatliche Autoabonnements als Alternative zum Kauf oder Leasing von Fahrzeugen anbietet. Das in München ansässige Unternehmen bot seinen Mitgliedern über flexible Monatsabonnements ab 499 US-Dollar Zugang zu einem Auto. Die Pauschalgebühr deckt Kosten wie Versicherung, Wartung und Pannenhilfe ab. Seit seinem Start in Deutschland hat FINN Zehntausende von Abonnenten gewonnen und bis 2022 täglich Hunderte von neuen Mitgliedern hinzugewonnen. Das Wachstum des Unternehmens bestätigte den Wunsch der Verbraucher nach bequemeren Optionen als Kauf und Leasing. Im Jahr 2022 nahm FINN 109 Millionen US-Dollar in einer Serie-C-Finanzierung auf, die das Unternehmen auf 658 Millionen US-Dollar bewertete. FINN plante, das Kapital in die Expansion in Deutschland, seinem bestehenden US-Markt, und in die Verbesserung seiner proprietären Abonnementtechnologie zu investieren. Insbesondere wollte FINN in maschinelles Lernen investieren, um die Flottenlogistik zu optimieren und das Kundenerlebnis zu verbessern.Die FINN-Plattform nutzte Automatisierung, künstliche Intelligenz und Analytik, um die Abonnement-Infrastruktur zu verwalten – vom digitalen Kunden-Onboarding über die Überwachung von Fahrzeugstandorten und -bedingungen bis hin zu Algorithmen zur Abstimmung von Angebot und Nachfrage. Diese Technologie ermöglichte flexible Abonnements, die es den Mitgliedern erlaubten, Autos ohne langfristige Verpflichtungen zu tauschen. Branchenprognosen gehen davon aus, dass in diesem Jahrzehnt 15-40 % der Neuwagenverkäufe auf Abonnements entfallen könnten, da sich die Verbraucher vom Kauf zum Leasing verlagern. Mit über 20.000 Abonnenten und 109 Millionen Dollar an neuen Finanzmitteln wollte FINN diesen Übergang zu Zugangsmodellen wie Abonnements anführen. Die Bequemlichkeit und Flexibilität des FINN-Dienstes fand bei Verbrauchern und Investoren großen Anklang, die in dem Unternehmen eine Chance sahen, den herkömmlichen Autobesitz zu verändern. Die Mitbegründer von FINN, darunter Max-Josef Meier, waren davon überzeugt, dass Abonnements die Norm für den Zugang zu Fahrzeugen werden würden. Wenn Sie mehr über Meier erfahren möchten, finden Sie auf seiner Soundcloud vollständige Interviews und Podcasts.